Einladung zum Stammtisch

Liebe Vereinsmitglieder und Interessierte,

Der Vorstand möchte künftig unter dem Titel „Tel Aviv-Talk“ ein Stammtisch-Angebot anbieten, das bei Annahme anschließend regelmäßig stattfinden kann.

Geplant ist, in geselliger Atmosphäre Gespräche anzubieten, deren Inhalte und Themen möglichst von den Teilnehmenden selbst vorgeschlagen werden. Es können dazu ggf. auch Referent*innen eingeladen werden.

Zum ersten Tel Aviv-Talk konnten wir die Hebräischlehrerin Shuli Grohmann gewinnen. Sie wird einige Ivrit-Kenntnisse für einfache Verständigung in Israel vermitteln. 

Wir laden dazu ein am 23.11.2022 um 19.00 Uhr in das Restaurant LyLy Café, Bar, Altermarkt 45 50667 Köln (Verzehr erwünscht)

Für unsere Planung bitten wir um verbindliche Anmeldung (telefonisch, per Mail oder Postbis 18.11.22.

Anmeldung an:

Monika Möller, Elsdorfer Gasse 22, 51143 Köln; Tel. 0152 2927 6415; E-Mail mo.moeller@gmx.de

Veranstaltunghinweis: „Einblicke: Jüdische ethische Grundsätze für das Zusammenleben in der globalisierten Welt“

Wir laden Sie herzlich ein zu dieser Veranstaltung,

am 27. November 2022 um 16 Uhr, Synagogengemeinde Köln, Roonstraße 50, 50674 Köln

Am Beispiel des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz referieren unter dem Titel

„Eigentum verpflichtet – die Zedaka heute“

Abraham De Wolf, Frankfurt

Rechtsanwalt, Publizist, Sprecher des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen und

Prof. Dr. Elisa Klapheck, Frankfurt

Liberale Rabbinerin, Professorin für Jüdische Studien und Autorin

Beide Referenten sind führende Mitglieder des „Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik e. V., Torat HaKalkala“

Abraham De Wolf: „Judentum und Christentum stellen beide einen Anspruch an sich selbst. Beiden Religionen ist gemeinsam, dass sie sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen und Weiterentwicklungen durch die Industrialisierung und der fortschreitenden Globalisierung der Produktion schwertun. Das Judentum legt seinen grundsätzlichen ethischen Fokus auf den Zusammenhalt der Gesellschaft und deshalb auf die soziale Gerechtigkeit, die Zedaka. Das im Juni 2021 verabschiedete Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz fordert von Großunternehmen in Deutschland eine ganze Reihe von Sorgfaltspflichten gegenüber ihren Lieferanten. Warum aber gibt es diese Pflicht, aus jüdischer Sicht, auf das Wohl der Arbeiter*innen und auf die Einhaltung ökologischer Standards auch von Lieferfirmen im Ausland zu achten?“

Anschließend gibt es die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Synagogenführung.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Stadt Köln.

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Nach beiden Veranstaltungen (etwa 19.30 Uhr) bietet das koschere Restaurant „Mazal Tov“ ein Buffet mit israelischen vegetarischen Speisen (Falafel, Hummus, div. Salate) zum Preis von ca. 15,00 € (Getränke extra) an.

Anmeldung:

Für jede Veranstaltung ist bis 17.11.22 eine verbindliche Anmeldung (Name, Adresse) erforderlich an Monika Möller, Elsdorfer Gasse 22, 51143 Köln, E-Mail mo.moeller@gmx.de

Für den Einlass in die Synagoge ist der Personalausweis vorzulegen.

Die Veranstaltungen finden unter Beachtung der aktuellen Coronaschutzmaßnahmen statt.

Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv wünscht frohes Chanukka-Fest

Ab Sonntagabend, dem 28.11., beginnt in diesem Jahr Chanukka. Das 8-tägige Lichterfest erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem nach dem Makkabäer-Aufstand. Allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie allen Freunden in Tel Aviv wünscht der neu gewählte Vorstand des Vereins ein frohes Fest!

Monika Möller, Heribert Schüller, Manfred Gryschek, Doris Schneider (Geschäftsführender Vorstand) sowie die Beisitzer Klaus Alberg, Helmut Jung, Cordula Schüller, Rafael Struwe und Dietrich Weinkauf

Köln, 26.11.2021

Solidarität mit Tel Aviv

Die schlimmen Bilder und Nachrichten aus unserer israelischen Partnerstadt, die in wenigen Stunden Ziel von über hundert Raketenangriffen von militanten Palästinensern in Gaza wurde, haben bei den Mitgliedern des Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv große Besorgnis und Mitgefühl ausgelöst. In Tel Aviv mussten sich die Menschen in Schutzräumen und Bunkern in Sicherheit bringen und das israelische Raketenabwehrsystem war im Dauereinsatz. Eine Tel Aviver Bürgerin erklärt die Situation so: „Wir haben die Pandemie besiegt, jetzt haben wir wieder „Normalität“.
Der Verein hat seinen Freundinnen und Freunden in der Partnerstadt sowie Oberbürgermeister Ron Huldai, seine uneingeschränkte Solidarität erklärt.

Monika Möller

Unsere Beiträge zum Festjahr – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Titel / FormatDatumAnmerkung
„Schalömchen Köln! Wir freuen uns über 1700 Jahre jüdisches Leben in Köln“Infoscreen in den Kölner U-Bahnstationen25.02.-05.03.Bildmotiv: „Schalömchen“ der KVB-Bahnen
„60 Jahre Schüler- und Jugendaustausch Köln – Tel Aviv-Yafo“Infoscreen in den Kölner U-Bahnstationen14.06.-20.06.Bildmotiv:Skyline von Tel Aviv
„Be in Touch“ 60+1 Jahre Jugend- und Schüleraustausch Köln-Tel AvivDigitale Konferenz18.11.Nach Förderzusage des Bundesministeriums in Vorbereitung
„Köln-Israel+Köln-Tel Aviv“ Geschichtliches und Geschichten(Arbeitstitel)Film über die langjährigen und besonderen Verbindungen und Beziehungen Kölns zu IsraelVoraussichtl. JahresmitteIn Arbeit; Filmarbeiten erst ab April möglich, weil Regisseur zz. noch mit einem anderen Projekt beschäftigt ist.Kooperation 
„Gerechte Globalisierung nach der jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik“Vortrag: Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck vom Verein „Torat HaKala“ mit anschließender BewirtungSteht coronabedingt noch ausKooperation u. a. mit dem Heinz-Kühn-Bildungswerk und dem NS-Dok
„Das jüdische Köln“Geführte Spaziergänge mit Rhenania Judaica“Wie vorWie vor

Israelreise 2021

Im Herbst möchten wir Ihnen gerne eine Reise nach Israel anbieten.

Die 11-tägige Reise findet vom 09. bis 19.10.2021 statt.

Die Stationen und Besichtigungen der Studienreise führen vom hohen Norden über den See Genezareth entlang des Jordantales nach Jerusalem. Von dort wird das Tote Meer besucht. Anschließende Stationen sind die Wüste Negev und das Rote Meer. Der letzte Aufenthalt ist in unserer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo.

Das Reiseprogramm sieht Besichtigungen der bedeutendsten historischen und religiösen Stätten vor, aber auch Wanderungen im Gebirge und in der Wüste Angeboten werden zudem Badegelegenheiten im See Genezareth, im Toten Meer, Roten Meer und Mittelmeer. In Tel Aviv können die Teilnehmer*innen schließlich das moderne Israel erleben.

Weitere Infos finden sie hier!

Weihnachten 2020 in Tel Aviv-Yafo

Das Fest der Geburt Christi ist ein hohes christliches, kein jüdisches Fest. Dennoch gibt es in unserer israelischen Partnerstadt Tel Aviv-Yafo viele Menschen, die Weihnachten feiern. Insbesondere im Stadtteil Yafo aber auch in der näheren Umgebung Tel Aviv’s leben viele Christen. Deshalb steht auch in diesem Jahr wieder der traditionelle, 15 Meter hohe Weihnachtsbaum in Yafo. In seiner Umgebung befinden sich eine Chanukkia, der achtarmige Leuchter des jüdischen Lichterfestes Chanukka und als weiteres Symbol der Multikulturalität der Stadt ein Halbmond.Selbstverständlich haben die christlichen Kinder an Weihnachten schulfrei, während für die jüdische Bevölkerung der 25. und 26. Dezember normale Schul- bzw. Arbeitstage sind.Die Stadt Tel Aviv ist von COVID-19 weniger stark betroffen als andere Städte im Land, wie etwa Jerusalem. Aufgrund ihres Outdoor-Lebensstils und des milden Klimas konnten und können viele Veranstaltungen und Aktivitäten nach draußen verlegt werden. Das erleichtert auch das Feiern an Weihnachten mit der Familie auf Abstand. Darüber hinaus wird ab dem 20. Dezember auch in Israel mit dem Impfen begonnen.Der Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv wünscht frohe Feiertage und ein hoffentlich wieder pandemiefreies Jahr 2021!